Wenn man in Deutschland Fernsehen guckt, das von Amerika handelt, denkt man sich, wie verrueckt und unreal das doch alles ist.
Naja... Verrueckt? Ja. Unreal? Nein. Viele Sachen, die man im Fernsehen sieht, sind wirklich normale Geschichten aus Amerika. Amerikaner ernaehren sich wirklich hauptsaechlich von Fast Food. Und was bestellt man mit einem von Fett triefenden Hamburger und Pommes? Eine Cola light. LIGHT! Das macht Sinn...
Was machen Amis noch fuer komische Sachen? Sie ziehen gerne mal Sommerklamotten im Winter an. Das ist vielleicht mehr ein "Michigan-Ding", aber durchaus beliebt. Besonders bei den maennlichen Wesen der Schoepfung. Die tragen dann gerne mal jeden Tag im Jahr kurze Hosen. Das ist nicht gelogen! Bei durchgaenglichen Minustemperaturen in Shorts ist top! Begruendung: "Mir ist nie kalt." Die Mädchen tragen hier im Winter auch gerne mal einen Minirock mit Flip Flops. FLIP FLOPS! Originalton: "Ich mag das fluffige Gefühl, durch den Schnee zu laufen". Ja, echt fluffig, wenn die Zehen abfrieren... Einer meinte mal, dass er in diesem Jahr viel abgenommen hat und das seine Isolierung deswegen nicht mehr vorhanden ist; deswegen muss er sich vielleicht jetzt mal eine Jeanshose kaufen. Okay...
Und wenn man Teenie-High-School-Filme guckt, sieht man ja immer die krassesten Charaktaere. Ich dachte immer, dass die einfach nur uebertrieben dargestellt sind, aber nein! Diese Leute existieren hier wirklich!
Die Schulen an sich sind aber besser ausgestattet. Wenn man nur die Computeranzahl mit deutschen Schulen vergleicht. An meiner deutschen Schule gibt es - glaube ich - zwei Computer, die zum oeffentlichen Gebrauch gemacht sind. Hier gibt es in der Buecherei um die fuenfzig Computern, die jeder Schueler vor und nach der Schule nutzen kann (oder wenn der Lehrer moechte, waehrend der Stnden). Natuerlich, diese Schule hat doppelt so viele Schueler, wie meine Deutsche. Aber zwei mal zwei macht auch nur vier.
Und was mich noch total überrascht hat, waren Haustüren. Immer, wenn ich amerikanische Sitcoms geguckt habe, sind die Menschen einfach so in die Häuser reingekommen. Ohne Schlüssel, ohne Klingeln oder Klopfen. Warum? Nicht ein billiges Set (also nicht nur). Amerikanische Haustüren sind tatsächlich so gebaut, dass sie ohne Schlüssel wieder aufgehen. Man kann sie natürlich abschließen, aber wenn man das nicht macht, bleibt dir Tür unverschlossen.
So, ich muss jetzt auch wieder los, gleich gibts Lunch! Was kann man da essen? Pommes, Kaesesuppe, Pizza, Wraps, Kellogszeug, ein taeglich-wechselndes Hauptgericht (das ziemlich ekelich schmeckt) und etwas Broechtchen-artiges, das dir fettige Haende macht. Aber, es gibt neben dem allem auch Salat! Also man kann hier auch gesund essen...macht einem bei einem 7-Zeitstunden-Schultag zwar nicht richtig satt, aber ok!
Adios Amigos!
Freitag, 8. Januar 2010
Montag, 4. Januar 2010
Happy Birthday!
Juhuuu, Pauline ist 17! :)
An meinem Geburtstag gab es erstmal "Pancakes" in Herzform zum Fruehstueck, dann war ich Eislaufen und abends bin ich mit meinen Gasteltern und Freunden der Familie schick essen gegangen! War super lecker :-) Im Restaurant wurde es dann richtig peinlich als meiner verehrten Gastmutter etwas langweilig war und sie dann die Kellnerin fragte, was sie machen koennte, weil ich ja heute Geburtstag habe... Dann kamen drei Kellner an unseren Tisch und haben "Happy Birthday" gesungen! ...Und das gefuehlte GANZE Restaurant (mit einer Kapazitaet von fast 300 Leuten) hat sich zu uns umgedreht... so rot war mein Gesicht schon lange nicht mehr...
Restaurants funktionieren ueberigens fast genau so wie in Deutschland. Abgesehen von ein paar Unterschieden. Man wird immer von einer/m Kellner/in zum Platz gefuehrt (ist mir auch schon in Fast Food Restaurants passiert) und dann mit dem Satz "Hi! I'm VORNAME and I'm taking care of you today!" begruesst. Und der andere (und noch viel bessere) Unterschied ist, dass man hier nur einmal fuer das Getraenkt bezahlt und dann gibt es immer Nachfuellungen fuer umsonst! Der Kellner muss immer alle Glaeser im Blick haben, damit man immer was zu Trinken hat. Praktisch, oder?
Naja, zurueck zu meinem Geburstag: Als wir zu Hause waren, gab es dann "Dirt Cake". Ein Kuchen bestehend aus Pudding, Keksen, Gummischlangen, Quark und Zucker... Ich werde davon noch spaeter ein Bild von der Kallorienbombe hochladen; bin aber gerade in der Schule und hab' die Bilder auf meinem PC.
Bis bald!
An meinem Geburtstag gab es erstmal "Pancakes" in Herzform zum Fruehstueck, dann war ich Eislaufen und abends bin ich mit meinen Gasteltern und Freunden der Familie schick essen gegangen! War super lecker :-) Im Restaurant wurde es dann richtig peinlich als meiner verehrten Gastmutter etwas langweilig war und sie dann die Kellnerin fragte, was sie machen koennte, weil ich ja heute Geburtstag habe... Dann kamen drei Kellner an unseren Tisch und haben "Happy Birthday" gesungen! ...Und das gefuehlte GANZE Restaurant (mit einer Kapazitaet von fast 300 Leuten) hat sich zu uns umgedreht... so rot war mein Gesicht schon lange nicht mehr...
Restaurants funktionieren ueberigens fast genau so wie in Deutschland. Abgesehen von ein paar Unterschieden. Man wird immer von einer/m Kellner/in zum Platz gefuehrt (ist mir auch schon in Fast Food Restaurants passiert) und dann mit dem Satz "Hi! I'm VORNAME and I'm taking care of you today!" begruesst. Und der andere (und noch viel bessere) Unterschied ist, dass man hier nur einmal fuer das Getraenkt bezahlt und dann gibt es immer Nachfuellungen fuer umsonst! Der Kellner muss immer alle Glaeser im Blick haben, damit man immer was zu Trinken hat. Praktisch, oder?
Naja, zurueck zu meinem Geburstag: Als wir zu Hause waren, gab es dann "Dirt Cake". Ein Kuchen bestehend aus Pudding, Keksen, Gummischlangen, Quark und Zucker... Ich werde davon noch spaeter ein Bild von der Kallorienbombe hochladen; bin aber gerade in der Schule und hab' die Bilder auf meinem PC.
Bis bald!
Sonntag, 3. Januar 2010
Was braucht man in Amerika?
Wenn man in Amerika überleben will, braucht man eine Kreditkarte und ein Handy. Klingt komisch, is' aber so.
Man kann hier ALLES mit einer Karte aus Plastik kaufen. Aus Deutschland ist man Mindesteinkäufe von 10€ gewöhnt und natürlich auch Einsicht des Personalausweises. Dann wird in der Regel noch die Geheimnummer gebraucht; Unterschriften gemacht und auch verglichen.
Amerika? Ja, also Amerika ist etwas anders...Man kann die Karte für jeden Geldbetrag benutzen...von einem Cent bis ins Unendliche. Ein paar Läden lassen dich elektronisch unterschreiben, ein Paar wollen nichtmals das. Ich hatte dir ersten paar male Angst, dass ich Probleme kriege, weil meine Unterschrift nicht jedes mal exakt die Gleiche ist; aber diese Sorge war vöööööllig unnötig. Niemand vergleicht hier Unterschriften, die du gibst, mit der auf deinem Ausweis. Man könnte vermutlich sogar mit einem anderen Namen unterschreiben. Wem das hier noch normal vorkommt, wird die folgende Geschichte eventuell umstimmen: Meine Gastmutter war mit ihrer Tante einkaufen und hat dann mit der Kreditkarte des EHEMANNES von ihrer Tante bezahlt. Sie hat dann als "Louis" unterschreiben und das wars. Das Vivian als 70-jähriger Mann durchgeht, ist durchaus interessant.
Was braucht man sonst noch? Handy. Hat hier jeder. Von High School bis Altersheim. Ohne geht nicht mehr. Besonders für die junge Generation ist ein überlebenswichtiges Utensil. Das ist so traurig, wie auch wahr. Man trägt sein Handy IMMER mit sich rum. Amerikanische Handys haben hier in der Regel eine kleine Tastatur mit dem vollem Alphabet, anstelle der normalen Nummern. Und wenn man eine SMS bekommt, MUSS man diese sofort beantworten. Jede Sekunde, in der man nicht antwortet, ist eine Schande! Das gilt auch während Essen mit der Familie, während Gesprächen mit Freunden und während des Auto-Fahrens. (Nein, es ist nicht verboten zu telefonieren oder zu "texten" während man ein Fahrzeug steuert. Gut, dass hier alle mit 16 Autofahren dürfen..)
Hier ein Bild, eines typischen Handys:
Man kann hier ALLES mit einer Karte aus Plastik kaufen. Aus Deutschland ist man Mindesteinkäufe von 10€ gewöhnt und natürlich auch Einsicht des Personalausweises. Dann wird in der Regel noch die Geheimnummer gebraucht; Unterschriften gemacht und auch verglichen.
Amerika? Ja, also Amerika ist etwas anders...Man kann die Karte für jeden Geldbetrag benutzen...von einem Cent bis ins Unendliche. Ein paar Läden lassen dich elektronisch unterschreiben, ein Paar wollen nichtmals das. Ich hatte dir ersten paar male Angst, dass ich Probleme kriege, weil meine Unterschrift nicht jedes mal exakt die Gleiche ist; aber diese Sorge war vöööööllig unnötig. Niemand vergleicht hier Unterschriften, die du gibst, mit der auf deinem Ausweis. Man könnte vermutlich sogar mit einem anderen Namen unterschreiben. Wem das hier noch normal vorkommt, wird die folgende Geschichte eventuell umstimmen: Meine Gastmutter war mit ihrer Tante einkaufen und hat dann mit der Kreditkarte des EHEMANNES von ihrer Tante bezahlt. Sie hat dann als "Louis" unterschreiben und das wars. Das Vivian als 70-jähriger Mann durchgeht, ist durchaus interessant.
Was braucht man sonst noch? Handy. Hat hier jeder. Von High School bis Altersheim. Ohne geht nicht mehr. Besonders für die junge Generation ist ein überlebenswichtiges Utensil. Das ist so traurig, wie auch wahr. Man trägt sein Handy IMMER mit sich rum. Amerikanische Handys haben hier in der Regel eine kleine Tastatur mit dem vollem Alphabet, anstelle der normalen Nummern. Und wenn man eine SMS bekommt, MUSS man diese sofort beantworten. Jede Sekunde, in der man nicht antwortet, ist eine Schande! Das gilt auch während Essen mit der Familie, während Gesprächen mit Freunden und während des Auto-Fahrens. (Nein, es ist nicht verboten zu telefonieren oder zu "texten" während man ein Fahrzeug steuert. Gut, dass hier alle mit 16 Autofahren dürfen..)
Hier ein Bild, eines typischen Handys:
Dienstag, 29. Dezember 2009
Pappteller
Thanksgiving - Einer der wohl wichtigsten Feiertag in der amerikanischen Geschichte. Natürlich wird das mit einem riiiiiesen Buffet gefeiert. Es gab die wildesten Gerichte mit Dip und fünf verschiedenen Desserts. Und wovon haben wir gegessen? Richtig, Pappteller. Amerikaner habens nicht so ganz mit richtigen Teller..."geht einfach schneller danach aufzuräumen".
Nach dem großen Thanksgiving-Essen haben sich ziemlich schnell kleine Grüppchen gebildet, in denen man dann für ein paar Stunden zusammen saß.
Was ist sonst noch so in dem letzten Monat passiert? Weihnachten!
Die Vorweihnachtszeit ist irre (wie ihr vielleicht schon an den ganzen Weihnachtslichtern-Bildern festgestellt habt). Seit Mitte November fängt hier praktisch Weihnachten an. Nur noch Weihnachtsmusik und Weihnachtslichter. Amerikaner lieben Weihnachten! Der Weihnachtsbaum steht in den meisten Familien schon um die 2 Wochen vor Weihnachten im Wohnzimmer. Nach und nach packt man dann alle Geschenke unter den Baum. Am 24. Dezember ist "Christmas Eve". Der Tag an sich ist nicht soo besonders, normalerweise hat man ein schickes Essen am Abend, das ist es aber dann auch. Nach dem Essen geht man dann noch in die Kirche und dann gehts ab ins Bett, damit Santa Claus kommen kann! Am Morgen vom 25. Dezember packt man dann im Schlafanzug alle Geschenke aus und hat einene Familientag.
Das ist unser Weihnachtsbaum. Nein, nicht wirklich typisch amerikanisch...Typisch amerikansich wäre mit vielen Glitzer, Kugeln und Lichtern oder ein "Familienbaum", der ausschließlich aus Bildern der ganzen Familie besteht.



Ich hab zu Weihnachten ein paar Pakete aus Deutschland bekommen (danke an euch [: ), über die ich mich total gefreut habe und mein Gasteltern haben mir auch einige coole Geschenke geschenkt! Unter anderem hat Vivian mir einen Schal gestrickt und Ron hat Stoff gekauft, den geschnitten und dann alle Ecken zusammen geknotet und mir so eine Fußball-Decke gemacht :-)
Hier ist endlich ein Bild von den beiden!

Weihnachten ist wie gesagt was ganz Tolles für Amerikaner. Folglich wurde auch die Schule geschmückt. Natürlich habe ich sofort meine Kamera geschnappt!



Generell sieht die Schule nicht so langweilig aus... Auf dem nächsten Bild ist mein Mathelehrer, Mr. Weaver in seiner Jenison-Ecke in seinem Klassenraum.

Mr. Weaver hat seinen Klassenraum auch schön weihnachtslich geschmückt..


Das nächste Bild habe ich am letzten Schultag aufgenommen. Da das der letzte Schultag vor den Ferien und Weihnachten war, haben sich einige ein bisschen weihnachtlich anzogen. Einige haben es vielleicht etwas übertrieben..(man achte auf die Füße! :-D)

Natürlich ist Weihnachtszeit auch Kekse-Backen-Zeit. In Amerika bäckt man aber nicht einfach so Kekse. Man bäckt zu Weihnachten "Sugar Cookies". (Hauptbestandteil Zucker..Surprise Surprise) Die Kekse sind also eigentlich schon ziemlich süß. Aber so würde nicht ein einziger Amerikaner einen Sugar Cookie essen! Auf jeden Keks muss "Frosting". Ich weiß gar nicht, wie ich 'Frosting' übersetzen soll. Da ich es unter Anderem selbst gemacht habe, kann ich euch die Bestandteile gerne etwas weiter erleutern. Also man nimmt ganz viel Zucker, viel Butter, einen Teelöffel Milch und dann noch Geschmack (zum Beispiel Vanille-Sirup). Das wird dann alles zusammen gemixt und dann mit Lebensmittelfarbe bunt gemacht. (Frosting kommt überins auch auf jeden Kuchen. Hier würde niemand irgendeinen Kuchen auch nur anfassen, wenn da keine Zuckerschicht drauf ist). Ich habe dann fleißig mit Vivian und einer Freundin Kekse gebacken und dekoriert (natürlich auch einen Werder-Keks!)




Was gab es sonst noch so im Dezember?
Wir haben jetzt meinen Rückflug gebucht! Ich fliege hier am 26. Januar los. Und da ich ursprünglich nach North Carolina geflogen bin, muss ich auch von da wieder abfliegen. Ich habe um die fünf male mit der Fluggesellschaft telefoniert und ich muss trotzdem von North Carolina fliegen. Daher darf ich um 5:55 in den Flieger in Grand Rapids (nächste große Stadt in Michigan) steigen, in Cleveland zwischenlanden, dann nach Charlotte. Von Charlotte nach Atlanta und DANN von Atlanta nach Düsseldorf!
Für alle, die Interesse haben, mich vom Flughafen abzuholen: Ich komme am Mittwoch, 27. Januar um 7:45 am Morgen in Düsseldorf an!
Wir hatten für die erste Ferienwoche einige Besuche bei Verwandten von Vivian und Ron geplant. Dooferweise bin ich dann krank geworden (sowas wie eine Mandelentznündung) und wir mussten alle Besuche verschieben.
Jetzt, in der zweiten Ferienwoche holen wir das gerade alles nach. Wir waren Samstag und Sonntag in Traverse City bei der Familie von dem Bruder von Ron, Roger. Roger und seine Frau Tina haben fünf Kinder und die ganze Familie ist so cool! Ich habe mit den Eltern und einem Sohn bis halb zwei nachts Wii gespielt und voher habe ich mit Roger Air-Hockey gespielt. Denn die haben in ihrem Keller eine Wii, ein Billiardtisch, ein Air-Hockey-Tisch, eine Küche, 4 Wii-Gitarren, 2 Wii-Schlagzeuge und einen Fernseher (eher ein Heimkino) mit 160cm Bildschirmdiagonale!
Außerdem durfte ich Schneemobil fahren, was mal sowas von cool war :-D (siehe Videos weiter unten). Als ich das Schneemobil gesteuert habe, sind wir mit ungefähr 60 km/h rumgedüst und als Rogers Sohn gelenkt hat, noch schneller, huuuui!
Traverse City ist an sich so eine tolle Stadt! Super schön :-)! Und Traverse City liegt genau an Lake Michigan! Man genieße die Aussicht!

Jetzt bin ich gerade in Detroit und besuche mit Vivian und ihrer Nichte Vivians Tante und ihre Familie. Gleich gehts wieder shoppen, juhu!
Am Donnerstag ist Silvester. Silvester wird hier ganz anders gefeiert, als in Deutschland. Die knallen hier kein bisschen und manche Leute bleiben gar nicht erst auf. Runterzählen macht man nicht von 10 wie in Deutschland, sondern von 12.
Und am Samstag ist mein Geburtstag, juhuuu!
So, das wars erstmal wieder!
Frohe Festtage und einen guten Rutsch ins Jahr 2010!
Nach dem großen Thanksgiving-Essen haben sich ziemlich schnell kleine Grüppchen gebildet, in denen man dann für ein paar Stunden zusammen saß.
Was ist sonst noch so in dem letzten Monat passiert? Weihnachten!
Die Vorweihnachtszeit ist irre (wie ihr vielleicht schon an den ganzen Weihnachtslichtern-Bildern festgestellt habt). Seit Mitte November fängt hier praktisch Weihnachten an. Nur noch Weihnachtsmusik und Weihnachtslichter. Amerikaner lieben Weihnachten! Der Weihnachtsbaum steht in den meisten Familien schon um die 2 Wochen vor Weihnachten im Wohnzimmer. Nach und nach packt man dann alle Geschenke unter den Baum. Am 24. Dezember ist "Christmas Eve". Der Tag an sich ist nicht soo besonders, normalerweise hat man ein schickes Essen am Abend, das ist es aber dann auch. Nach dem Essen geht man dann noch in die Kirche und dann gehts ab ins Bett, damit Santa Claus kommen kann! Am Morgen vom 25. Dezember packt man dann im Schlafanzug alle Geschenke aus und hat einene Familientag.
Das ist unser Weihnachtsbaum. Nein, nicht wirklich typisch amerikanisch...Typisch amerikansich wäre mit vielen Glitzer, Kugeln und Lichtern oder ein "Familienbaum", der ausschließlich aus Bildern der ganzen Familie besteht.
Ich hab zu Weihnachten ein paar Pakete aus Deutschland bekommen (danke an euch [: ), über die ich mich total gefreut habe und mein Gasteltern haben mir auch einige coole Geschenke geschenkt! Unter anderem hat Vivian mir einen Schal gestrickt und Ron hat Stoff gekauft, den geschnitten und dann alle Ecken zusammen geknotet und mir so eine Fußball-Decke gemacht :-)
Hier ist endlich ein Bild von den beiden!
Weihnachten ist wie gesagt was ganz Tolles für Amerikaner. Folglich wurde auch die Schule geschmückt. Natürlich habe ich sofort meine Kamera geschnappt!
Generell sieht die Schule nicht so langweilig aus... Auf dem nächsten Bild ist mein Mathelehrer, Mr. Weaver in seiner Jenison-Ecke in seinem Klassenraum.
Mr. Weaver hat seinen Klassenraum auch schön weihnachtslich geschmückt..
Das nächste Bild habe ich am letzten Schultag aufgenommen. Da das der letzte Schultag vor den Ferien und Weihnachten war, haben sich einige ein bisschen weihnachtlich anzogen. Einige haben es vielleicht etwas übertrieben..(man achte auf die Füße! :-D)
Natürlich ist Weihnachtszeit auch Kekse-Backen-Zeit. In Amerika bäckt man aber nicht einfach so Kekse. Man bäckt zu Weihnachten "Sugar Cookies". (Hauptbestandteil Zucker..Surprise Surprise) Die Kekse sind also eigentlich schon ziemlich süß. Aber so würde nicht ein einziger Amerikaner einen Sugar Cookie essen! Auf jeden Keks muss "Frosting". Ich weiß gar nicht, wie ich 'Frosting' übersetzen soll. Da ich es unter Anderem selbst gemacht habe, kann ich euch die Bestandteile gerne etwas weiter erleutern. Also man nimmt ganz viel Zucker, viel Butter, einen Teelöffel Milch und dann noch Geschmack (zum Beispiel Vanille-Sirup). Das wird dann alles zusammen gemixt und dann mit Lebensmittelfarbe bunt gemacht. (Frosting kommt überins auch auf jeden Kuchen. Hier würde niemand irgendeinen Kuchen auch nur anfassen, wenn da keine Zuckerschicht drauf ist). Ich habe dann fleißig mit Vivian und einer Freundin Kekse gebacken und dekoriert (natürlich auch einen Werder-Keks!)
Was gab es sonst noch so im Dezember?
Wir haben jetzt meinen Rückflug gebucht! Ich fliege hier am 26. Januar los. Und da ich ursprünglich nach North Carolina geflogen bin, muss ich auch von da wieder abfliegen. Ich habe um die fünf male mit der Fluggesellschaft telefoniert und ich muss trotzdem von North Carolina fliegen. Daher darf ich um 5:55 in den Flieger in Grand Rapids (nächste große Stadt in Michigan) steigen, in Cleveland zwischenlanden, dann nach Charlotte. Von Charlotte nach Atlanta und DANN von Atlanta nach Düsseldorf!
Für alle, die Interesse haben, mich vom Flughafen abzuholen: Ich komme am Mittwoch, 27. Januar um 7:45 am Morgen in Düsseldorf an!
Wir hatten für die erste Ferienwoche einige Besuche bei Verwandten von Vivian und Ron geplant. Dooferweise bin ich dann krank geworden (sowas wie eine Mandelentznündung) und wir mussten alle Besuche verschieben.
Jetzt, in der zweiten Ferienwoche holen wir das gerade alles nach. Wir waren Samstag und Sonntag in Traverse City bei der Familie von dem Bruder von Ron, Roger. Roger und seine Frau Tina haben fünf Kinder und die ganze Familie ist so cool! Ich habe mit den Eltern und einem Sohn bis halb zwei nachts Wii gespielt und voher habe ich mit Roger Air-Hockey gespielt. Denn die haben in ihrem Keller eine Wii, ein Billiardtisch, ein Air-Hockey-Tisch, eine Küche, 4 Wii-Gitarren, 2 Wii-Schlagzeuge und einen Fernseher (eher ein Heimkino) mit 160cm Bildschirmdiagonale!
Außerdem durfte ich Schneemobil fahren, was mal sowas von cool war :-D (siehe Videos weiter unten). Als ich das Schneemobil gesteuert habe, sind wir mit ungefähr 60 km/h rumgedüst und als Rogers Sohn gelenkt hat, noch schneller, huuuui!
Traverse City ist an sich so eine tolle Stadt! Super schön :-)! Und Traverse City liegt genau an Lake Michigan! Man genieße die Aussicht!
Jetzt bin ich gerade in Detroit und besuche mit Vivian und ihrer Nichte Vivians Tante und ihre Familie. Gleich gehts wieder shoppen, juhu!
Am Donnerstag ist Silvester. Silvester wird hier ganz anders gefeiert, als in Deutschland. Die knallen hier kein bisschen und manche Leute bleiben gar nicht erst auf. Runterzählen macht man nicht von 10 wie in Deutschland, sondern von 12.
Und am Samstag ist mein Geburtstag, juhuuu!
So, das wars erstmal wieder!
Frohe Festtage und einen guten Rutsch ins Jahr 2010!
Samstag, 26. Dezember 2009
Meine erste Schneemobil-Fahrt
Wir sind heute bei der Familie von Rons Bruder, Roger, zu Besuch.
Ich bin heute zum ersten mal in meinem Leben Schneemobil gefahren! Das hat end Spass gemacht! :-D
Im ersten Video ist Ryan, Rogers Sohn, gefahren und im zweiten Video ich!
Ich bin heute zum ersten mal in meinem Leben Schneemobil gefahren! Das hat end Spass gemacht! :-D
Im ersten Video ist Ryan, Rogers Sohn, gefahren und im zweiten Video ich!
Freitag, 4. Dezember 2009
Dienstag, 24. November 2009
Happy Thanksgiving!
Hallo!
Ich hoere auf, mir vorzunehmen, dass ich oefter schreibe, weil ich es ja doch nicht schaffe. Tut mir leid, dass mein Blog so langsam waechst.
Heute ist mein letzter Schultag fuer diese Woche, weil Donnerstag Thanksgiving ist. Dafuer haben die Amis 3 tage frei! Super, denn hier gibt es ja keine Herbstferien :-(
Also, was ist so passiert?
Ich hatte eine Wurzelbehandlung. Eigentlich eine seeehr schemrzhafte Angelegenheit, aber der Zahnarzt hier hat mich so betaubt, dass meine linke Gesichtshaelfte praktisch tot war. Ich lag dann also 2 Stunden in dem Stuhl und musste mir Weihnachtsmusik anhoeren (Mitte November!!); Ich hatte so eine Art 'Kissen" in meinem Mund, damit ich den nicht schliessen konnte und dann bin ich ab und zu etwas eingenickt :-D. Danach war ich erstmal mit Ron bei Mc Donalds. (Fuer alle, die sich fragen, wie man einer gelaehmten linken gesichtshaelfte einen Burger isst..naja sagen wir, Ron hatte Spass mir beim Essen zuzusehen...) Auf jeden Fall geht es meinem Zahn jetzt besser. Also der Zahn ist nun ziemlich leblos, aber mir geht's jetzt besser.
Ausserdem bin ich jetzt im Schul-Bowlingteam! Jaha, ich weiss, nach Golf jetzt die naechste Leistungssportart :-D. ist aber eigentlich ziemlich cool :-) Ich bin zwar so ziemlich die
Schlechteste, ABER ich habe meine Punkte von anfaenglichen 73 zu 121 verbessert!
Wie gesagt, Donnerstag ist Thanksgiving. Deswegen fahren wir morgen zu dem Vater von meiner Gastmutter. Dann kochen wir die ganze Zeit und am Samstag gibt es dann das grosse Thanksgiving Dinner mit 30 (!) Leuten. Wir haben die Feuerwehrhalle gemietet, damit wir alle in einen Raum passen. Am Freitag nach Thanksgiving ist "Black Friday". An dem Tag gibt es (meistens auf elektronische Geraete) die groessten Rabatte im ganzen Jahr. Die Geschaefte machen dann alle um 5 Uhr morgens auf. Ich kann das leider nicht nutzen, weil wir ja bei Vivians Vater sind und der lebt in Elmira, ein Kaff mit vielleicht 200 Einwohnern?
In Decisions hatten wir jetzt ein langes Projekt: "Career Prepration". Das geht von Bewerbungen ausfuellen, ueber Lebenslauf schreiben, bis zu Jobs suchen. Fuer 6 Projekte gibt es ingesamt 90 Punkte (das ist viel!). Und mein vereherter Herr Lehrer, Mr. Dyke, hat mir heute 30 Punket verweigert, weil ich in einem Dokument "with" anstatt "of" benutzt und auf einem anderen Blatt "b" und "p" verwechselt habe. Hallooooo? Ich versuche nach der Stunde nochmal mit ihm zu reden.
Ich sitzte gerade in meiner 4. Stunde: Senior Study Hour. In der ich scheinbar wahrend der Schulzeit einfach mal gar nichts machen muss. Ich mein, in den amerikanischen Unterrichtsstunden muss man eigentlich eh nie etwas machen. Ich habe kein Fach mit einer muendlichen Bewertung. Es geht immer darum, welche Blaetter du abgibst und wie du die Tests schreibst.
Nach der Stunde habe ich Theater. Das macht total Spass, weil wir in letzter Zeit viel mit Schauspielerei (und weniger Theorie!) machen. In Computer Creations muessen wir mit Hilfe von Adobe Photoshop zwei Gegensaetze auf ein Bild bringen. Dann gibt es noch Team Sports. In jeder Stunde hoeren wir Musik - die knallharten Beats von den Pussycat Dolls oder auch Rihanna. Und das in einer Klasse mit mehr als 25 maennlichen Teilnehmern... Nach Football, Lacrosse, Speedball, Frisbee, Hockey, Fussball und Basketball fangen wir naechste Woche mit Volleyball und Wasserpolo (ja, wir haben einen School-Pool) unsere letzten beiden Sportarten an.
Ach und am 11. November waren wir einen College in der Naehe (Grand Valle State University). Es war der "International Student Day" und 150 Austauschschueler aus ganz West Michigan waren da! Darunter auch ungefaehr 10 Deutsche! Wir haben dann eine Campus-Tour gemacht und mehr ueber das amerikanische Schulsystem gelernt.
So, ich glaube das war es erstmal wieder.
Bis bald!
Ich hoere auf, mir vorzunehmen, dass ich oefter schreibe, weil ich es ja doch nicht schaffe. Tut mir leid, dass mein Blog so langsam waechst.
Heute ist mein letzter Schultag fuer diese Woche, weil Donnerstag Thanksgiving ist. Dafuer haben die Amis 3 tage frei! Super, denn hier gibt es ja keine Herbstferien :-(
Also, was ist so passiert?
Ich hatte eine Wurzelbehandlung. Eigentlich eine seeehr schemrzhafte Angelegenheit, aber der Zahnarzt hier hat mich so betaubt, dass meine linke Gesichtshaelfte praktisch tot war. Ich lag dann also 2 Stunden in dem Stuhl und musste mir Weihnachtsmusik anhoeren (Mitte November!!); Ich hatte so eine Art 'Kissen" in meinem Mund, damit ich den nicht schliessen konnte und dann bin ich ab und zu etwas eingenickt :-D. Danach war ich erstmal mit Ron bei Mc Donalds. (Fuer alle, die sich fragen, wie man einer gelaehmten linken gesichtshaelfte einen Burger isst..naja sagen wir, Ron hatte Spass mir beim Essen zuzusehen...) Auf jeden Fall geht es meinem Zahn jetzt besser. Also der Zahn ist nun ziemlich leblos, aber mir geht's jetzt besser.
Ausserdem bin ich jetzt im Schul-Bowlingteam! Jaha, ich weiss, nach Golf jetzt die naechste Leistungssportart :-D. ist aber eigentlich ziemlich cool :-) Ich bin zwar so ziemlich die
Schlechteste, ABER ich habe meine Punkte von anfaenglichen 73 zu 121 verbessert!
Wie gesagt, Donnerstag ist Thanksgiving. Deswegen fahren wir morgen zu dem Vater von meiner Gastmutter. Dann kochen wir die ganze Zeit und am Samstag gibt es dann das grosse Thanksgiving Dinner mit 30 (!) Leuten. Wir haben die Feuerwehrhalle gemietet, damit wir alle in einen Raum passen. Am Freitag nach Thanksgiving ist "Black Friday". An dem Tag gibt es (meistens auf elektronische Geraete) die groessten Rabatte im ganzen Jahr. Die Geschaefte machen dann alle um 5 Uhr morgens auf. Ich kann das leider nicht nutzen, weil wir ja bei Vivians Vater sind und der lebt in Elmira, ein Kaff mit vielleicht 200 Einwohnern?
In Decisions hatten wir jetzt ein langes Projekt: "Career Prepration". Das geht von Bewerbungen ausfuellen, ueber Lebenslauf schreiben, bis zu Jobs suchen. Fuer 6 Projekte gibt es ingesamt 90 Punkte (das ist viel!). Und mein vereherter Herr Lehrer, Mr. Dyke, hat mir heute 30 Punket verweigert, weil ich in einem Dokument "with" anstatt "of" benutzt und auf einem anderen Blatt "b" und "p" verwechselt habe. Hallooooo? Ich versuche nach der Stunde nochmal mit ihm zu reden.
Ich sitzte gerade in meiner 4. Stunde: Senior Study Hour. In der ich scheinbar wahrend der Schulzeit einfach mal gar nichts machen muss. Ich mein, in den amerikanischen Unterrichtsstunden muss man eigentlich eh nie etwas machen. Ich habe kein Fach mit einer muendlichen Bewertung. Es geht immer darum, welche Blaetter du abgibst und wie du die Tests schreibst.
Nach der Stunde habe ich Theater. Das macht total Spass, weil wir in letzter Zeit viel mit Schauspielerei (und weniger Theorie!) machen. In Computer Creations muessen wir mit Hilfe von Adobe Photoshop zwei Gegensaetze auf ein Bild bringen. Dann gibt es noch Team Sports. In jeder Stunde hoeren wir Musik - die knallharten Beats von den Pussycat Dolls oder auch Rihanna. Und das in einer Klasse mit mehr als 25 maennlichen Teilnehmern... Nach Football, Lacrosse, Speedball, Frisbee, Hockey, Fussball und Basketball fangen wir naechste Woche mit Volleyball und Wasserpolo (ja, wir haben einen School-Pool) unsere letzten beiden Sportarten an.
Ach und am 11. November waren wir einen College in der Naehe (Grand Valle State University). Es war der "International Student Day" und 150 Austauschschueler aus ganz West Michigan waren da! Darunter auch ungefaehr 10 Deutsche! Wir haben dann eine Campus-Tour gemacht und mehr ueber das amerikanische Schulsystem gelernt.
So, ich glaube das war es erstmal wieder.
Bis bald!
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