Wenn man in Deutschland Fernsehen guckt, das von Amerika handelt, denkt man sich, wie verrueckt und unreal das doch alles ist.
Naja... Verrueckt? Ja. Unreal? Nein. Viele Sachen, die man im Fernsehen sieht, sind wirklich normale Geschichten aus Amerika. Amerikaner ernaehren sich wirklich hauptsaechlich von Fast Food. Und was bestellt man mit einem von Fett triefenden Hamburger und Pommes? Eine Cola light. LIGHT! Das macht Sinn...
Was machen Amis noch fuer komische Sachen? Sie ziehen gerne mal Sommerklamotten im Winter an. Das ist vielleicht mehr ein "Michigan-Ding", aber durchaus beliebt. Besonders bei den maennlichen Wesen der Schoepfung. Die tragen dann gerne mal jeden Tag im Jahr kurze Hosen. Das ist nicht gelogen! Bei durchgaenglichen Minustemperaturen in Shorts ist top! Begruendung: "Mir ist nie kalt." Die Mädchen tragen hier im Winter auch gerne mal einen Minirock mit Flip Flops. FLIP FLOPS! Originalton: "Ich mag das fluffige Gefühl, durch den Schnee zu laufen". Ja, echt fluffig, wenn die Zehen abfrieren... Einer meinte mal, dass er in diesem Jahr viel abgenommen hat und das seine Isolierung deswegen nicht mehr vorhanden ist; deswegen muss er sich vielleicht jetzt mal eine Jeanshose kaufen. Okay...
Und wenn man Teenie-High-School-Filme guckt, sieht man ja immer die krassesten Charaktaere. Ich dachte immer, dass die einfach nur uebertrieben dargestellt sind, aber nein! Diese Leute existieren hier wirklich!
Die Schulen an sich sind aber besser ausgestattet. Wenn man nur die Computeranzahl mit deutschen Schulen vergleicht. An meiner deutschen Schule gibt es - glaube ich - zwei Computer, die zum oeffentlichen Gebrauch gemacht sind. Hier gibt es in der Buecherei um die fuenfzig Computern, die jeder Schueler vor und nach der Schule nutzen kann (oder wenn der Lehrer moechte, waehrend der Stnden). Natuerlich, diese Schule hat doppelt so viele Schueler, wie meine Deutsche. Aber zwei mal zwei macht auch nur vier.
Und was mich noch total überrascht hat, waren Haustüren. Immer, wenn ich amerikanische Sitcoms geguckt habe, sind die Menschen einfach so in die Häuser reingekommen. Ohne Schlüssel, ohne Klingeln oder Klopfen. Warum? Nicht ein billiges Set (also nicht nur). Amerikanische Haustüren sind tatsächlich so gebaut, dass sie ohne Schlüssel wieder aufgehen. Man kann sie natürlich abschließen, aber wenn man das nicht macht, bleibt dir Tür unverschlossen.
So, ich muss jetzt auch wieder los, gleich gibts Lunch! Was kann man da essen? Pommes, Kaesesuppe, Pizza, Wraps, Kellogszeug, ein taeglich-wechselndes Hauptgericht (das ziemlich ekelich schmeckt) und etwas Broechtchen-artiges, das dir fettige Haende macht. Aber, es gibt neben dem allem auch Salat! Also man kann hier auch gesund essen...macht einem bei einem 7-Zeitstunden-Schultag zwar nicht richtig satt, aber ok!
Adios Amigos!
Freitag, 8. Januar 2010
Montag, 4. Januar 2010
Happy Birthday!
Juhuuu, Pauline ist 17! :)
An meinem Geburtstag gab es erstmal "Pancakes" in Herzform zum Fruehstueck, dann war ich Eislaufen und abends bin ich mit meinen Gasteltern und Freunden der Familie schick essen gegangen! War super lecker :-) Im Restaurant wurde es dann richtig peinlich als meiner verehrten Gastmutter etwas langweilig war und sie dann die Kellnerin fragte, was sie machen koennte, weil ich ja heute Geburtstag habe... Dann kamen drei Kellner an unseren Tisch und haben "Happy Birthday" gesungen! ...Und das gefuehlte GANZE Restaurant (mit einer Kapazitaet von fast 300 Leuten) hat sich zu uns umgedreht... so rot war mein Gesicht schon lange nicht mehr...
Restaurants funktionieren ueberigens fast genau so wie in Deutschland. Abgesehen von ein paar Unterschieden. Man wird immer von einer/m Kellner/in zum Platz gefuehrt (ist mir auch schon in Fast Food Restaurants passiert) und dann mit dem Satz "Hi! I'm VORNAME and I'm taking care of you today!" begruesst. Und der andere (und noch viel bessere) Unterschied ist, dass man hier nur einmal fuer das Getraenkt bezahlt und dann gibt es immer Nachfuellungen fuer umsonst! Der Kellner muss immer alle Glaeser im Blick haben, damit man immer was zu Trinken hat. Praktisch, oder?
Naja, zurueck zu meinem Geburstag: Als wir zu Hause waren, gab es dann "Dirt Cake". Ein Kuchen bestehend aus Pudding, Keksen, Gummischlangen, Quark und Zucker... Ich werde davon noch spaeter ein Bild von der Kallorienbombe hochladen; bin aber gerade in der Schule und hab' die Bilder auf meinem PC.
Bis bald!
An meinem Geburtstag gab es erstmal "Pancakes" in Herzform zum Fruehstueck, dann war ich Eislaufen und abends bin ich mit meinen Gasteltern und Freunden der Familie schick essen gegangen! War super lecker :-) Im Restaurant wurde es dann richtig peinlich als meiner verehrten Gastmutter etwas langweilig war und sie dann die Kellnerin fragte, was sie machen koennte, weil ich ja heute Geburtstag habe... Dann kamen drei Kellner an unseren Tisch und haben "Happy Birthday" gesungen! ...Und das gefuehlte GANZE Restaurant (mit einer Kapazitaet von fast 300 Leuten) hat sich zu uns umgedreht... so rot war mein Gesicht schon lange nicht mehr...
Restaurants funktionieren ueberigens fast genau so wie in Deutschland. Abgesehen von ein paar Unterschieden. Man wird immer von einer/m Kellner/in zum Platz gefuehrt (ist mir auch schon in Fast Food Restaurants passiert) und dann mit dem Satz "Hi! I'm VORNAME and I'm taking care of you today!" begruesst. Und der andere (und noch viel bessere) Unterschied ist, dass man hier nur einmal fuer das Getraenkt bezahlt und dann gibt es immer Nachfuellungen fuer umsonst! Der Kellner muss immer alle Glaeser im Blick haben, damit man immer was zu Trinken hat. Praktisch, oder?
Naja, zurueck zu meinem Geburstag: Als wir zu Hause waren, gab es dann "Dirt Cake". Ein Kuchen bestehend aus Pudding, Keksen, Gummischlangen, Quark und Zucker... Ich werde davon noch spaeter ein Bild von der Kallorienbombe hochladen; bin aber gerade in der Schule und hab' die Bilder auf meinem PC.
Bis bald!
Sonntag, 3. Januar 2010
Was braucht man in Amerika?
Wenn man in Amerika überleben will, braucht man eine Kreditkarte und ein Handy. Klingt komisch, is' aber so.
Man kann hier ALLES mit einer Karte aus Plastik kaufen. Aus Deutschland ist man Mindesteinkäufe von 10€ gewöhnt und natürlich auch Einsicht des Personalausweises. Dann wird in der Regel noch die Geheimnummer gebraucht; Unterschriften gemacht und auch verglichen.
Amerika? Ja, also Amerika ist etwas anders...Man kann die Karte für jeden Geldbetrag benutzen...von einem Cent bis ins Unendliche. Ein paar Läden lassen dich elektronisch unterschreiben, ein Paar wollen nichtmals das. Ich hatte dir ersten paar male Angst, dass ich Probleme kriege, weil meine Unterschrift nicht jedes mal exakt die Gleiche ist; aber diese Sorge war vöööööllig unnötig. Niemand vergleicht hier Unterschriften, die du gibst, mit der auf deinem Ausweis. Man könnte vermutlich sogar mit einem anderen Namen unterschreiben. Wem das hier noch normal vorkommt, wird die folgende Geschichte eventuell umstimmen: Meine Gastmutter war mit ihrer Tante einkaufen und hat dann mit der Kreditkarte des EHEMANNES von ihrer Tante bezahlt. Sie hat dann als "Louis" unterschreiben und das wars. Das Vivian als 70-jähriger Mann durchgeht, ist durchaus interessant.
Was braucht man sonst noch? Handy. Hat hier jeder. Von High School bis Altersheim. Ohne geht nicht mehr. Besonders für die junge Generation ist ein überlebenswichtiges Utensil. Das ist so traurig, wie auch wahr. Man trägt sein Handy IMMER mit sich rum. Amerikanische Handys haben hier in der Regel eine kleine Tastatur mit dem vollem Alphabet, anstelle der normalen Nummern. Und wenn man eine SMS bekommt, MUSS man diese sofort beantworten. Jede Sekunde, in der man nicht antwortet, ist eine Schande! Das gilt auch während Essen mit der Familie, während Gesprächen mit Freunden und während des Auto-Fahrens. (Nein, es ist nicht verboten zu telefonieren oder zu "texten" während man ein Fahrzeug steuert. Gut, dass hier alle mit 16 Autofahren dürfen..)
Hier ein Bild, eines typischen Handys:
Man kann hier ALLES mit einer Karte aus Plastik kaufen. Aus Deutschland ist man Mindesteinkäufe von 10€ gewöhnt und natürlich auch Einsicht des Personalausweises. Dann wird in der Regel noch die Geheimnummer gebraucht; Unterschriften gemacht und auch verglichen.
Amerika? Ja, also Amerika ist etwas anders...Man kann die Karte für jeden Geldbetrag benutzen...von einem Cent bis ins Unendliche. Ein paar Läden lassen dich elektronisch unterschreiben, ein Paar wollen nichtmals das. Ich hatte dir ersten paar male Angst, dass ich Probleme kriege, weil meine Unterschrift nicht jedes mal exakt die Gleiche ist; aber diese Sorge war vöööööllig unnötig. Niemand vergleicht hier Unterschriften, die du gibst, mit der auf deinem Ausweis. Man könnte vermutlich sogar mit einem anderen Namen unterschreiben. Wem das hier noch normal vorkommt, wird die folgende Geschichte eventuell umstimmen: Meine Gastmutter war mit ihrer Tante einkaufen und hat dann mit der Kreditkarte des EHEMANNES von ihrer Tante bezahlt. Sie hat dann als "Louis" unterschreiben und das wars. Das Vivian als 70-jähriger Mann durchgeht, ist durchaus interessant.
Was braucht man sonst noch? Handy. Hat hier jeder. Von High School bis Altersheim. Ohne geht nicht mehr. Besonders für die junge Generation ist ein überlebenswichtiges Utensil. Das ist so traurig, wie auch wahr. Man trägt sein Handy IMMER mit sich rum. Amerikanische Handys haben hier in der Regel eine kleine Tastatur mit dem vollem Alphabet, anstelle der normalen Nummern. Und wenn man eine SMS bekommt, MUSS man diese sofort beantworten. Jede Sekunde, in der man nicht antwortet, ist eine Schande! Das gilt auch während Essen mit der Familie, während Gesprächen mit Freunden und während des Auto-Fahrens. (Nein, es ist nicht verboten zu telefonieren oder zu "texten" während man ein Fahrzeug steuert. Gut, dass hier alle mit 16 Autofahren dürfen..)
Hier ein Bild, eines typischen Handys:
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